Schwere Zeiten, gute Zeiten.
Donnerstag, 12. Februar 2009Die Parallele zur Finanzkrise ist in der Kommunikation längst angekommen: Nie waren die Discounter so präsent in Print und TV. Schweinebauch und Preishammer regieren wieder gern die Werbewelt. Und selbst die Marken aus der zweiten Reihe, die jetzt die Chance zum Aufrücken in die erste Reihe hätten, sind gefangen in der allgemeinen Alles-muss-raus-Ideologie. Firmen ignorieren damit das Wertebedürfnis ihrer Kunden, schmälern bei ihren Kunden das Vertrauen in den wahren Preis der Ware und blenden den intelligenten Werkzeugkoffer (gern jetzt auch in der aktuellen Subventions-Politik gebraucht) von guter, strategischer und kreativer Markentechnik einfach aus. Statt Kampagne lieber in/out-Aktionen beim Handel, den schnellen Euro sichern. Dabei stapeln sich beim Handel auch schon längst die Wartelisten für in/out. Schwere Zeiten sind aber auch gute Zeiten für klare Investitions-Entscheidungen, selbst, wenn der Controller zweimal klingelt. Man muss kein Salestuning mit der Billigheimer-Attitüde inszenieren: Es geht auch mit Charme im TV statt “20% auf Alles - außer Tiernahrung”. Mit einer kleinen Piccolo-Inszenierung, einer spitzen, kreativen Idee und einem kompakten Daytime TV-Auftritt mit Senderbündelung kann man wieder gestärkte Key Accounter ins Feld schicken: “Wir sind sogar jetzt im TV!”. Zum Beispiel mit der TVLowCost Idee. Mehr unter www.tvlowcost.de und www.tvlowcost.com
