Aggressives Pricing als Markenkäufer-Abwärtsspirale!
Warning! Durch Preispromotions werden Markenkäufer zu Promotionkäufern. Das aggressive Pricing vieler Markenartikler in diesen Tagen (”alles muss irgendwie raus”) ist letzendlich kontraproduktiv für die Entwicklung von Markenloyalität. Denn nach den Preispromotion-Schnäppchen ist der Weg zum Handelsmarken-Käufer vorgezeichnet. Und der Weg zurück zum Markenkäufer schwer. Deshalb ist jetzt die beste Investition - auch für Markenartikler mit gebremstem Budget-Schaum: Schau’n mer mal, was günstig geht, statt sich komplett vom Werbemarkt abzumelden. Mit dem TVLowCost Prinzip geht’s. Einfach, schnell, effizient. Ach was, einfach mal anklicken unter www.tvlowcost.de TV-Werbung, die man sich leisten kann!
Tags: Abwärtsspirale, aggressives Pricing, Handelsmarkenkäufer, Preispromotions, Promotionkäufer

12. Juni 2009 um 13:00
In der Tat führt der Verzicht auf Werbung und die Forcierung des Abverkaufs über den Preiswettbewerb - an deren Ende es keine Sieger geben kann - zu einem dramatischen Rückgang der Markentreue und damit zu einer schleichenden Markenerosion, die nur sehr schwer und mit erheblichem finanziellen Einsatz wieder zurück erobert werden kann.
Wenn nur noch der Preis die Kaufentscheidung bestimmt, wird die Markenpersönlichkeit geschwächt und damit die angestrebte Markenkapitalisierung verhindert wenn nicht sogar unwiederbringlich zerstört. So handelnde Markenartikler spielen der Handelsmarke in die Hände.
Nur intelligente Werbung auch unter Nutzung intelligenter und effizienter Mediastrategien kann diese Entwicklung aufhalten. Gerade in Zeiten der Krise spielt die verstärkte antizyklische Markenunterstützung eine bedeutende Rolle. Jetzt den “Kommunikations-Propeller” zu drosseln oder gar abzustellen, kann fatale Folgen für die Marke haben. Derjenige, der jetzt “dran bleibt” wird am Ende alle anderen überholen. So wie Audi sich jetzt auf dem erfolgversprechenden Weg befindet, Mercedes und BMW zu überholen.
Marken zu “verhökern” statt die nachhaltige Markenkapitalisierung zu betreiben ist und bleibt ein Fehler!
Jörg F. Zinke